Bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz

HAIGERLOCH. "Wirtschaft macht Schule": Junge Leute sollen schon während der Schulzeit erste Einblicke ins Arbeitsleben erhalten und ihre Chancen auf eine Ausbildung verbessern ...
Für den Einsatz beim Projekt "Wirtschaft macht Schule" der IHK Reutlingen, wurde die Theben AG neben anderen Unternehmen der Region mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. IHK-Präsident Christian Erbe überreichte den Vertretern von Schulen und Betrieben die Urkunden. Für die Theben AG nahm Constanze Tyrs die Auszeichnung entgegen.
"Wirtschaft macht Schule" wurde vor sieben Jahren aus der Taufe gehoben, um Schulen und Betriebe aus den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb zu Bildungspartnerschaften zusammenzuführen. Das Ziel: Junge Leute sollen schon während der Schulzeit erste Einblicke ins Arbeitsleben erhalten, sich vor ihrer Berufswahl besser orientieren können und ihre eigenen Vermittlungschancen verbessern.
"Die Grundidee von 'Wirtschaft macht Schule' hat uns von der ersten Stunde an begeistert," so Constanze Tyrs, Ausbilderin für kaufmännische Berufe bei Theben in Haigerloch. Wir sehen darin eine große Chance für uns als Unternehmen, schon früh motivierte Nachwuchskräfte zu finden und zu fördern". Aus der Bildungspartnerschaft mit der Realschule Haigerloch rekrutiert Theben mittlerweile gut 85 Prozent der Auszubildenden für die Berufe Elektroniker/-in für Geräte und Systeme und Industriekaufmann/frau.
Auch Auslandsaufenthalte möglich
Während ihrer Ausbildung durchlaufen die zukünftigen Elektroniker/innen und Industriekaufleute verschiedene Abteilungen und erhalten über ihre Ausbildungsinhalte hinaus Einblicke in Unternehmensprozess und Arbeitsabläufe.
Jeder Auszubildende hat während seiner gesamten Ausbildungszeit einen persönlichen Ansprechpartner, der ihm bei Fragen, schulischen Sorgen oder Problemen zur Seite steht. Diese Betreuung zahlt sich aus: Über 80 Prozent aller Auszubildenden werden nach ihrer Ausbildung übernommen.
Ab September 2012 bietet Theben auch den Ausbildungsberuf "Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung" an. Aufgrund der internationalen Ausrichtung der AG, sind nach der Ausbildung auch Auslandaufenthalte bei Tochterfirmen in Frankreich, Italien, Großbritannien oder Spanien möglich.
Auch den Schulen bietet eine solche Kooperation viele Vorteile. Schon während der Schulzeit erhalten Schülerinnen und Schüler in Praktika, Werksführungen und offenen Gesprächsrunden erste Einblicke in den Arbeitsalltag.

Geschrieben von: Irina Herth
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