Rodelunfall: Polizei schließt Fremdverschulden aus

 

Rodelunfall: Polizei schließt Fremdverschulden aus

VÖHRENBACH. Die Polizei stellt keine Ermittlungen zu dem Rodelunfall einer 30-Jährigen an, bei dem sie mit ihrem Rutschteller gegen eine Pistenraupe gekracht war ...

SIEHE AUCH: Frau kracht beim Rodeln gegen Pistenfahrzeug

Der schwere Wintersportunfall, der sich am Sonntag im Schwarzenbachtal ereignete, zieht keine strafrechtlichen Ermittlungen nach sich. Dies hat Matthias Horn, Leiter des Polizeipostens Furtwangen, auf Anfrage mitgeteilt.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Erkenntnisse sei ein Eigenverschulden der 30-jährigen Frau anzunehmen, die mit ihrem Rutschteller gegen eine Pistenraupe gefahren sei und sich dabei sehr schwer verletzt hatte.

Fall für Versicherung

Bei dem am Unfall beteiligten Fahrzeug handle es sich um einen alten Pistenbully, den die Besitzer des abgelegenen Anwesens erworben hätten, um im Falle der Nichtbefahrbarkeit der Zufahrt dennoch einigermaßen rasch ins Tal gelangen zu können.

Von diesem Pistenfahrzeug hatten sich mehrere Menschen, die an einem privaten Fest teilnahmen, den Hang hoch ziehen lassen, um anschließend die Abfahrt zu genießen. Die bei dem Unfall verletzte Frau wird nach wie vor in einem Freiburger Krankenhaus behandelt.

Die durch die Rettung entstandenen Kosten müsse nun wohl, so Horns Einschätzung, die Versicherung tragen.

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