Startschuss für Paintball- Arena

 

Paintball

DONAUESCHINGEN. Am liebsten hätten diejenigen, die zur Eröffnung der Paintball-Arena p3 Paintball gekommen waren, sofort ihre Markierer geladen ...

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Doch zuerst galt es, einen Erfolg gebührend zu feiern: die Eröffnung der kreisweit ersten Paintball-Anlage. Als wären sie schon jahrelang selbstständige Geschäftsleute, standen Lars Wicher und Christian Miller in ihren Anzügen am Eingang und begrüßten ihre Gäste in der Hagelrainstraße 6, darunter auch Oberbürgermeister Thorsten Frei. Ringsum sind Netze gespannt, um die Immobilie vor den Farbmarkierungen zu schützen, überall im Raum verteilt stehen aufblasbare Hindernisse, Reifenstapel und Mauern, die ein spannendes Spiel vermuten lassen. Und immer wieder wuselten eingefleischte Paintballspieler in ihren quietschbunten Trikots durch die Gäste hindurch.

"Paintball ist ein richtiger Sport"

Drei von ihnen sind Kay-Uwe Wildner, Martin und Ina Richter von "The Raptor’s", Donaueschingens Paintball-Team, denn auch das gibt es schon seit Jahren – nur eben, dass es bislang für sein Hobby fremdgehen musste. Die drei jungen Leute spielen in der Deutschen Paintball-Liga, die beiden Männer schon seit 2002 und Ina Richter hat, angesteckt durch ihren Mann Martin, vor zwei Jahren das Paintball-Fieber gepackt. "Wir wollen zeigen, dass Paintball ein schönes Spiel, ein richtiger Sport ist, und nichts mit einem blutrünstigen Kriegsspiel zu tun hat", da waren sich die drei einig.

"Es hat zwar lange gedauert, aber wir haben es geschafft", freute sich Lars Wicher in seiner Begrüßungsansprache. In nur drei Wochen hat er mit seinem Geschäftspartner und Schwager Christian Miller und jeder Menge fleißiger Helfer das ehemalige Fitnessstudio in eine Paintball-Spielwiese verwandelt. "Unglaublich, wie schnell das ging", bemerkte dann auch ein staunender Tilmann Rothweiler, ihr Vermieter.

Eigentlich war es ein Zufall, der zu dieser Geschäftsverbindung geführt hat. Vor drei Wochen war Rothweiler im Krankenhaus, um einen Mitarbeiter zu besuchen, davor stand ein Notarztwagen und dabei dessen Fahrer "Ingo", der gerade eine Pausenzigarette rauchte. Man kannte sich, kam ins Gespräch und als dieses auf Rothweilers Immobiliengeschäfte kam, fragte sein Gegenüber unverblümt, ob er denn nicht "Etwas für den Lars" habe, der suche nämlich eine Räumlichkeit für eine Paintball-Anlage und sei gerade in Verhandlungen für eine Halle in Singen.

Kontroverse Diskussionen im Vorfeld

Noch am selben Abend wurde der Kontakt zwischen Lars Wicher und Tilmann Rothweiler hergestellt und damit der Grundstein für die gestrige Eröffnung gelegt. "Ich freue mich über Euren Mut und das trotz dieser kontroversen Diskussionen im Vorfeld", gratulierte Rothweiler. Er wünscht sich eine langjährige geschäftliche Zusammenarbeit und war ganz schön baff, als er noch gestern Vormittag von einem Geschäftspartner in Meersburg erfuhr, dass dessen Sohn Feuer und Flamme sein werde für das p3, denn bislang fahre er, nur fürs Paintball-Spiel, regelmäßig nach Österreich.

Sichtlich stolz führten Miller und Wicher durch ihr neues Reich, zeigten die Räume, wo Neulinge ihre Einweisung erhalten, wo ihnen die ausgeliehene Ausrüstung erklärt und die Schutzkleidung angelegt wird, sie führten durch die komfortablen und wohl mit keiner bestehenden Paintball-Arena vergleichbaren Nebenräume von großzügigen Umkleideräumen, Sauna- und Dampfbadräumen (die erst später in Betrieb genommen werden) bis hin zum Café-Bistro im Oberstübchen mit Blick über die gesamte Paintball-Anlage und damit auch den laufenden Spielbetrieb, das auch Neugierige und hoffentlich auch manchen Unwissenden zum p3 Paintball locken dürfte.

Hier war auch der geeignete Ort für OB Thorsten Frei, um den geschäftstüchtigen Männern zu Donaueschingens neuester Errungenschaft zu gratulieren: "Ich möchte Sie ganz herzlich beglückwünschen", auch wenn es nach der Absage des Bauausschusses im Herbst nicht gleich beim ersten Anlauf geklappt habe mit der Selbstständigkeit als Paintball-Betreiber. Nun habe die Geschäftsidee die wohl besseren räumlichen Bedingungen gefunden und damit dank Wichers Hartnäckigkeit, die einen "guten Geschäftsmann" auszeichne, einen "Quantensprung nach vorne" gemacht. "Ich bin davon überzeugt, dass Sie erfolgreich sein können.

Vielleicht, so Frei ein bisschen nachdenklich, leide man in Deutschland an einer "Verboteritis", aber "hier passiert nichts, hier tut keiner dem anderen weh" – also: grünes Licht auch von Donaueschingens Stadtvater. Weitere Informationen: Gespielt wird im p3 in verschiedenen Spielmodi für unterschiedlich große Teams, auch Einzelpersonen, Paare oder Kleingruppen kommen zum Zug und werden in den Spielbetrieb integriert.

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