Donaueschingen wird zur Paintball-Stadt

 
Paintball

DONAUESCHINGEN. In den Räumen des ehemaligen Fitness-Studios Rückgrat eröffnet demnächst die erste und einzige Paintball-Arena im Schwarzwald-Baar-Kreis ...

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Die Kügelchen sind so groß wie Kirschen, per Druckluft werden sie aus sogenannten Markierern gefeuert. Um nicht getroffen zu werden, verstecken sich die Spieler hinter Mauern und Reifenstapeln. Ab März können Spieler ihrem Sport Paintball auch in Donaueschingen nachgehen.

In den Räumen des ehemaligen Fitness-Studios Rückgrat in der Hagelrainstraße eröffnen Lars Wicher aus Donaueschingen und Christian Miller aus Bräunlingen die einzige Paintball-Arena im Kreis. Ihre dazugehörige Firma hatten die beiden bereits im vergangenen Sommer gegründet, damals wollten sie für ihren Sport im Gewerbegebiet Breitelen-Strangen eine eigene Halle errichten.

Die Baugenehmigung für die Halle hatten sie schon in der Tasche, das Projekt scheiterte dann daran, dass der Bauausschuss die Fläche, auf der gebaut werden sollte, nicht freigab. Daraufhin zogen Wicher und Miller zunächst mit einem Paintball-Mobil über die Lande, ehe sie das Angebot bekamen, ihre Arena im ehemaligen Rückgrat einzurichten - und sofort zusagten.

In der Hagelrainstraße sind die beiden jetzt eifrig dabei, das rund 900 Quadratmeter große Spielfeld einzurichten. In der zweiten Etage eröffnet Sylvia Ackva-Wicher ein Bistro; von dort oben kann man das Spielfeld rundherum überblicken und so als Zuschauer das Spielgeschenen mitverfolgen.

Weiter genutzt werden die Umkleidekabinen, die Duschen und die Sauna des ehemaligen Fitness-Studios - auch Paintball-Spieler wissen eine gepflegte Entspannung nach dem Sport zu schätzen.Dass es sich bei Paintball um einen Sport und nicht wie oft geschrieben um reine Ballerei handelt, darauf legen Wicher und Miller großen Wert.

Im Kreis gebe es schon zahlreiche Paintball-Mannschaften, die besten im Land spielen wie beispielsweise Fußballer und Handballer auch in der Bundesliga. Professionelle Spieler distanzieren sich außerdem von militärischem Gehabe: Tarnkleidung ist ebenso tabu wie rote Farbe – um erst gar nicht den Anschein zu erwecken, dass es beim Paintball blutrünstig zugehen könnte.

Entstanden ist der Paintball-Sport, wie oft kolportiert wird, als Spaß unter Männern: Ursprünglich markierten amerikanische Forstleute und Landwirte Bäume und Kühe mit den Kügelchen – bis sie schließlich die Freude am gegenseitigen Markieren entdeckten.Dass auch in der Region die Vorfreude unter Paintball-Spielern riesengroß ist, das zeigen erste Einträge im Gästebuch auf der Internet-Seite, die Lars Wicher und Christian Miller eingerichtet haben.

Kommentare (1)add comment

Enrico schrieb:

Klasse!
Gratulation an die zwei Herren! :woohoo:
Hatten auch schon die ersten Schritte zu solch einem Projekt gestartet, sind aber leider an den Sponsoren und an der Tatkräftigkeit der Kollegen gescheitert.
Ich freue mich darauf in eurer Heiligen Halle meinem Hobby zu frönen.
 
27.02.2009 11:25 Uhr

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