Unfall auf B 28: Tragische Szenen am Unglücksort

 

Unfall auf B 28

PFALZGRAFENWEILER. Bei einem Unfall auf der B 28 ist ein 18-jähriger Fahranfänger getötet worden. Am Unfallort spielten sich dramatische Szenen ab ...

SIEHE AUCH: Fahranfänger stirbt bei Unfall auf B 28

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagabend auf der Bundesstraße 28 zwischen Durrweiler und Pfalzgrafenweiler ist ein 18-jähriger Fahranfänger getötet worden. Drei 17-jährige Mitfahrer wurden schwer verletzt.

Gegen 20 Uhr, so die Polizei, waren der junge Mann und drei Bekannte von ihm auf dem Rückweg von einem Fußballspiel in der Region. Der Fahrer fuhr mit seinem Opel vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit auf der B 28 von Durrweiler in Richtung Pfalzgrafenweiler. Gleichzeitig überquerte ein 30-jähriger Mann mit einem schweren Traktor mit Güllefassanhänger die Bundesstraße von der Straße Heuwasen kommend in Richtung Waldweg. Dabei übersah der Lenker der Zugmaschine den von rechts kommenden, vorfahrtberechtigten Opel der vier jungen Männer. Das Auto prallte frontal auf das Hinterrad des Traktors. Durch den Aufprall wurde der Personenwagen nach rechts in die angrenzende Wiese geschleudert.

Viele Schaulustige am Unfallort

Der junge Fahrer wurde im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr in Absprache mit dem Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit werden. Trotz aller Versuche, den Fahrer zu retten, verstarb er an der Unfallstelle. Die drei weiteren Insassen konnten noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch andere Verkehrsteilnehmer und Passanten aus dem Auto befreit werden. Sie wurden in Krankenhäuser nach Freudenstadt, Tübingen und Nagold gebracht. An der Unfallstelle spielten sich nach Mitteilung von Feuerwehr und Polizei dramatische Szenen ab. Es kam zu einer großen Ansammlung von Schaulustigen. Auch zahlreiche Freunde und Angehörige der Verunglückten kamen zur Unfallstelle, um sich nach deren Befinden zu erkundigen. Zwei von ihnen erlitten einen Zusammenbruch und mussten vom Rettungsdienst und von Helfern der Feuerwehr betreut werden. Außerdem wurden Notfallseelsorger zum Unglücksort gerufen. Zur Unterstützung der Polizei wurde eine Streife des Polizeireviers Nagold angefordert.

Um die Situation vor Ort zu entspannen, wurde die Unfallstelle weiträumig abgesperrt. Im türkischen Kulturzentrum Pfalzgrafenweiler wurde vom Roten Kreuz eine Betreuungsstelle für Freunde und Angehörige eingerichtet. Laut Mitteilung des DRK wurden rund 80 Personen bis in die Nacht hinein betreut. Im Einsatz waren 51 ehrenamtliche DRK-Helfer unter der Leitung von Kreisbereitschaftsleiter Ulrich Beuter und Zugführer Thomas Brase.

Die Feuerwehren aus Pfalzgrafenweiler und Durrweiler waren mit etwa 35 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen unter der Einsatzleitung von Hartmut Kalmbach im Einsatz. Auch Kreisbrandmeister Frank Jahraus unterstützte die Einsatzleitung. Der Rettungsdienst war mit drei Notärzten, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und drei Rettungswagen sowie einem Organisationsleiter und Helfern der DRK-Landesschule Pfalzgrafenweiler vor Ort.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei dürfte der 18-jährige Fahranfänger viel zu schnell gefahren sein. Die Staatsanwaltschaft Rottweil hat die Sicherstellung der beiden Fahrzeuge angeordnet und einen Kraftfahrzeugsachverständigen beauftragt. Zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge war die Bundesstraße bis weit nach Mitternacht gesperrt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 30.000 Euro.

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