Andy Haug: Parkour-WM und Dreharbeiten

 

Andy Haug: Parkour-WM und Dreharbeiten

FREUDENSTADT. Zwischenstopp in seiner Heimat: Der Freudenstädter Andy Haug war für einige Monate als Stuntman in der thailändischen Metropole Bangkok. Dreharbeiten in Berlin ...

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Dabei konnte er wertvolle Erfahrungen sammeln. Sogar in einem Werbeclip für McDonalds Frankreich, der kurz vor der Olympiade gezeigt wird, hat Andy Haug mitgespielt. Zu seinem Bedauern wird der jedoch nur in Frankreich ausgestrahlt und nicht in Deutschland. "Witzig war es jedoch, in Bangkok in der U-Bahn oder im Skytrain zu sitzen und sich in einem dort produzierten Action-Clip selber zu sehen", erzählt der 22-Jährige. Bei dem BSC-Werbespot hat er sogar mit "Miss Universe 2005" gedreht.

"Derzeit gibt es hier in Deutschland auch einiges für mich zu tun. In den kommenden Wochen werde ich in Köln und Stuttgart sein, um dort zu drehen. Berlin ist auch gerade im kommen", berichtet der 22-jährige Extremsportler.

Momentan konzentriert sich Andy Haug auf die wahrscheinlich im Herbst in Berlin stattfindende "Parkour-WM", für die er noch ein bis zwei Qualifikationswettkämpfe absolvieren muss. "Parkour" ist eine französische Trendsportart, die derzeit immer beliebter wird und bei der natürliche Hindernisse möglichst schnell und akrobatisch überwunden werden müssen. Der Wettkampf ist dabei in zwei Kategorien eingeteilt. Einmal geht es um die Schnelligkeit, aber im so genannten "Style und Flow" geht es auch um die Akrobatik und die spektakulärste Lösung. Dafür trainiert Andy Haug derzeit und rechnet sich gute Chancen aus. Das ist aber nur ein Ziel des jungen Freudenstädters, der noch einen ganz ungewöhnlichen Weltrekordversuch ins Auge gefasst hat. "Ich möchte den Weltrekord im Handstand schaffen, Guinness prüft gerade noch, aber der liegt bei etwas über fünf Minuten." Dafür ist Kraft und Durchhaltevermögen gefragt, denn kopfüber fünf Minuten auf den Händen zu stehen, ist eine Herausforderung.

Immer auf der Suche ist der Extremsportfan natürlich auch nach entsprechenden Sponsoren, die ihn bei seinem Weltrekordversuch oder bei der Teilnahme an der Parkour-WM unterstützen. Trotz seiner doch schon beachtlichen Erfolge hat Andy Haug auch Spaß daran, Kindern einige seiner Tricks zu zeigen. So staunten die jungen Nachwuchsskisportler des SV Baiersbronn nicht schlecht, als er ihnen während eines Trainings "das Abrollen aus großer Höhe" oder spezielle Sprungübungen mit anschließendem Salto beibrachte.

Kommentare (1)add comment

Dominic Schunke schrieb:

Der Bericht ist Crap³
Haha sorry...ich mach mir jetzt auch keine große Mühe und schreibe da etwas zu...nur soviel sei gesagt. Parkour ist ein Kampf mit sich selbst. Es hat rein gar nichts mit einem Trendsport zu tun. Es ist eine Kunst! Die Kunst der Fortbewegung! Eine Parkour WM gibt es nicht, weil man Traceure nicht aneinander messen kann. Jeder hat seinen eigenen Stil und "Skill" kann man nicht daran messen, wer die höchsten drops oder die meisten Flips unsauber am Stück schafft....so Ende, nächstes mal bitte besser informieren, bevor man so einen 5min Bericht zusammen fasst.
 
15.07.2012 17:00 Uhr

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