Erdbeben: Alles, was du wissen musst
Mehr als 270 Menschen kamen bei einem Erdbeben in Mittelitalien ums Leben. Doch wie entstehen Beben und warum kann man sie nicht vorhersagen? woodZ klärt auf ...
Am 6. April 2009 bebte die Erde rund um die mittelitalienische Stadt L'Aquila. 260 Todesopfer forderte das folgenschwerste Erdbeben seit 1980 in Italien bislang - und täglich werden es mehr. Seither gab es hunderte von Nachbeben, die immer wieder Panik in der Bevölkerung auslösen.
Doch wie genau entsteht ein Erdbeben, ab welcher Stärke wird es gefährlich, wieso kann man es nicht vorhersagen und wie hoch ist die Gefahr von Erdbeben in Deutschland? Antworten auf brennende Fragen gibt es auf den folgenden Seiten.
Wie entsteht ein Erdbeben?
Unsere Erde besteht von innen nach Außen gesehen aus den Schichten Innerer Erdkern, Äußerer Erdkern, Erdmantel und Erdkruste. Die Erdkruste besteht aus verschiedenen großen Platten. Diese Platten sind ständig sind ständig in Bewegung. Sie schieben sich aufeinander zu und aneinander vorbei. Dabei verhaken sie sich immer wieder. Wenn sie sich dann mit einem Ruck voneinander lösen, bebt die Erde. Da die Temperatur in Richtung Erdinnerem zunimmt, ist das Gestein dort weicher und flüssiger und kann so kein Erdbeben mehr auslösen.
Kann ein Erdbeben auch durch Sprengungen, Explosionen etc. ausgelöst werden?
Nein. Auch das Gerücht, dass ein Erdbeben entstehen könnte, wenn alle Menschen gleichzeitig einmal hüpfen, wurde längst mehrfach widerlegt.
Was bedeutet Epizentrum?Anders als oft vermutet ist das Epizentrum nicht das Zentrum des Erdbebens, sondern der Punkt an der Erdoberfläche, unter dem das Zentrum des Erdbebens liegt. Wenn also das Erdbeben zehn Kilometer unter der Erdoberfläche stattfindet, ist das Epizentrum zehn Kilometer weiter oben. Das Zentrum des Erdbebens wiederum nennt man Hypozentrum.
Wie misst man die Stärke eines Erdbebens?
Ein Erdbeben erzeugt Wellen. Diese werden von einem sogenannten Seismographen aufgezeichnet. Die Stärke eines Erdbebens wird mit der Richterskala beschrieben, die nach dem amerikanischen Wissenschaftler Charles F. Richter benannt wurde.
Ab welcher Stärke ist ein Erdbeben gefährlich?
Vom Menschen spürbar sind Erdbeben erst ab etwa Stufe 3 auf der Richterskala. Ab Stufe 5 können Schäden an Gebäuden entstehen. Von einem starken Beben spricht man ab Stufe 6. Ein Beben von Stufe 9 schließlich kann man Zerstörungen in bis zu 1000 Kilometer Umkreis zur Folge haben. Das Erdbeben im mittelitalienischen L'Aquila hatte eine Stärke von 5,8.
Unterschied zwischen Erd- und SeebebenBei einem Erdbeben, dessen Zentrum unterhalb des Meeresbodens liegt, spricht man von Seebeben. Ist dieses Beben sehr stark, kann dadurch ein Tsunami ausgelöst werden, der bis zu 100 Meter hohe Wellenberge zur Folge haben kann.
Ein Seebeben im Indischen Ozean löste im Dezember 2004 eine der schlimmsten Tsunamikatastrophen der Geschichte aus. Die Flutwelle drang mehrere tausend Kilometer vor und tötete mehr als 230.000 Menschen.
Wieso können Erdbeben nicht vorhergesagt werden?
Auch wenn Wissenschaftler die genauen Ursachen eines Erdbebens mittlerweile kennen, können sie Beben nicht zeitlich vorhersagen. Einzig die Wahrscheinlichkeit für ein Erdbeben an einem bestimmten Ort kann angegeben werden.
Doch selbst wenn man Beben voraussagen könnte: Wie groß wäre die Gefahr einer Massenpanik und damit einhergehender Opfer?
Wieso spüren dann Tiere ein nahendes Erdbeben?
So wie Tiere lange vorher den Wechsel von Wetter und Jahreszeiten fühlen können, können sie oft auch drohende Erdbeben spüren. Durch ihr ungewöhnliches Verhalten warnten Tiere etwa im Jahr 1975 die Menschen in China vor einem Erdbeben.
Wie viele Erdbeben gibt es im Jahr?Täglich bebt die Erde weltweit etwa 8.000 Mal. In der Regel wird es nur vom Seismographen aufgezeichnet und nicht vom Menschen bemerkt. Starke Beben mit Stärke 6 auf der Richterskala oder mehr finden weltweit etwa alle drei Tage statt. Darunter fallen aber auch solche Erdbeben, die im Meer liegen und daher keinen ernsthaften Schaden anrichten.
Wie ist das mit Erdbeben in Deutschland?
Erdbeben mit katastrophalen Folgen kamen in Deutschland bislang nicht vor, wohl aber Erdbeben mit großen Schäden, also der Stärken 4 bis 6. Wissenschaftlern zufolge ist das Risiko eines stärkeren Bebens in der Bundesrepublik gering, weil Deutschland nicht an einem gefährdeten Plattenrand liegt. Trotzdem aber kann es ab und zu beben: Die am meisten gefährdeten Gebiete in Deutschland sind Forschern zufolge die Schwäbische Alb, der Rheingraben und die Kölner Bucht. Das große Beben in Albstadt (Zollernalbkreis) im Jahr 1978 hatte eine Stärke von 5,7 auf der Richterskala.
Das größte Beben nördlich der Alpen fand vor mehr als 650 Jahren statt: Damals erschütterten mehrere Erdstöße der Stärke 7,4 die Schweizer Stadt Basel, etwa 1.000 Menschen kamen dabei ums Leben.
Wieso gibt es Nachbeben?
Nach einem starken Erdbeben können noch tagelang schwere Nachbeben folgen. Ausgelöst werden diese durch die Erschütterungen des "Hauptbebens".
Wie kann man sich vor Erdbeben schützen?Ein Erdbeben verhindern kann man nicht. Das Einzige, was man tun kann, ist erdbebensicher zu bauen. Dies ist natürlich mit erheblichen Mehrkosten verbunden, kann aber dabei helfen, Leben zu retten.
Das aktuelle Erdbeben in Italien hatte ungefähr die gleiche Stärke wie das Erdbeben im schwäbsichen Zollernalbkreis im Jahr 1978. Damals wurden zwar auch einige Gebäude beschädigt, das Beben hatte jedoch längst keine solchen verheerenden Folgen wie das in Mittelitalien - was nicht zuletzt an der solideren Bauweise der schwäbischen Häuser lag.
Wie lange kann man unter Trümmern überleben?
Ein Mensch kann etwa drei Tage ohne Trinken auskommen. Danach steigt die Gefahr,zu verdursten. Essen ist nicht ganz so wichtig - bis zu drei Wochen ohne Nahrung sind möglich. Bei Unglücken wie dem Erdbeben in Italien ist die Situation manchmal anders, denn Angst und Panik können den Stoffwechsel ankurbeln. Die körpereigenen Reserven werden dann schneller aufgebraucht.
Mehrfach haben Erdbebenopfer viele Tage ohne Hilfe überlebt. Als Wunder bezeichneten Ärzte die Rettung eines 19-jährigen Rumänen im März 1977: Der junge Mann wurde elf Tage nach einem verheerenden Erdbeben in Bukarest lebend geborgen. Angeblich hatte er 252 Stunden ohne Wasser und Nahrung unter den Trümmern eines zehngeschossigen Gebäudes ausgehalten. Eine pakistanische Frau hielt nach einem Erdbeben im Oktober 2005 dank Essensresten und Regenwasser sogar mehr als zwei Monate unter Trümmern aus.
Ein kleines Wunder gab es auch in Italien: 42 Stunden nach der Katastrophe wurde eine 20-jährige Studentin aus den Trümmern geborgen. Auf der Suche nach ihr hatte ihr Vater mit bloßen Händen im Schutt gegraben. Sie hatte in einem Hohlraum des Hauses überlebt. Zwei weitere Bewohner wurden tot geborgen.

Stolze Albanerin mit Herz ..
schrieb:
danial
schrieb:
GAMZE
schrieb:
GAMZE
schrieb:
Lil Jon
schrieb:
Marcelllllllll
schrieb:
hals maul.
schrieb:
esiiii
schrieb:
Hakbraten
schrieb:
lol
schrieb:
hahahhhaa
schrieb:
h6rdc6re
schrieb:
looolo
schrieb:
Klasse10
schrieb:
Spacken
schrieb:
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Spacckkeenn Ihr seid eigentlich alle total dumm auf dieser Seite sind so wenig Informationen und hilfreich sind die auch nicht und ich finde diese Seite toll weil sie mir geholfen hat bringt mich auch nicht weiter genauso wie ich bin in der 13 Klasse mache Abi und diese Informationen sind trotzdem nicht mehr wichtig also ich finde diese seite absolut sch***. Eigentlich ist mir die meinung von anderen auch total egal aber sowas ist einfach nur Hirnlos-rissig. So bb. |
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DrDolittle
schrieb:
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Zu den Hallo, erstmals finde ich die Bewertung dieser "Kommentare" ziemlich schlecht,den so wie ich dies sah wird einem schon positiv Bewertet wenn,ich zitiere : Ey wie guticool ist denn cdiese Seite! Diese Seite ist einfach nur COOL!!!! Echt viel kann man daraus lernen!" Dafür wurde 5mal gut bewertet und für diesen mehr Sinvolleren Satz wegen Kopierschutz uns. von Ediboy ich zetiere : "Lernen aber nicht kopieren!" Ist viel sinnfoller weil er einfach recht hat! Es gibt mehr sinnlose und (entschuldigt) dumme Kommentare als gute Kommentare...Zur Seite nicht sehr gutes Design aber es kommt ja schließlich auf den Inhalt an,der sehr gut war...doch einiges kann man noch hinzufügen. Diejenigen die Verstehen was sie sehen oder lesen,die geben eine Posetive Bewertung doch die die sich verletzt fühlen und die sinnlosen Kommentare schrieben negative Bewertung! Danke, mfg DrDolittle PS: Wer Schreibfehler findet darf sie behalten |
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Simone 13
schrieb:
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ERRRRDDDBBEEEBBEEENNNNN!!! AHHHHHH!!!! Hallo Besitzer dieser Seite mir hat diese seite nicht viel geholfen denn ich habe in meine geheime suchmaschine ****** eingegeben: " wie man sich vor erdbeben SCHÜTZEN kann" und das kam dabei raus .... Ey ich komm zwar hier aus'm Ruhrpott (Dortmund) und bin auch erst 13 jahre alt aber ICH LASS MICH NICH VERARSCHEN!!!!!!!!!! ![]() ![]() ![]() ;( :s :s |
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Vantik97svk
schrieb:
Janin
schrieb:
thomas
schrieb:
xxddeejjaannxx
schrieb:
tunesier
schrieb:
Kassenbong
schrieb:
albanerin
schrieb:
streber01
schrieb:
Tiniii
schrieb:
cemre
schrieb:
yannick gallist
schrieb:
Günni!!!
schrieb:
nemo
schrieb:
Daniel K.
schrieb:
vero.x3
schrieb:
Geschrieben von: Steffie Kübler
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Kassenbong!! du dummi 





